Weldbild - Korrektur

Viele Menschen beschränken sich darauf, zu kritisieren. Sie meckern über Politik, Systeme, das Leben. Aber das allein bringt nichts. Ich will nicht nur analysieren oder anprangern – ich versuche etwas ins Leben zu rufen. Das ist der Unterschied. Anstatt mich im Kreise des Jammerns zu verlieren, setze ich auf Realitäts – Steuerung / Gestaltung.

Denn das, was ich tue, ist nicht einfach nur Beschäftigung mit Erkenntnis. Es ist auch nicht bloß Selbstversorgung oder ein weiteres Spezialgebiet. Der Kern ist: wirksame Veränderung und Umgestaltung der Realität selbst. Und das meine ich nicht nur im persönlichen Sinne, sondern auch in Bezug auf die kollektive, menschliche, gesellschaftliche und politische Realität.

Der Schlüssel dazu liegt im Hyperraum. In alten Worten würde man von der Anderswelt sprechen. In moderner Sprache könnte man ihn den Quellcode der Wirklichkeit nennen. Der Hyperraum ist die Ebene, auf der die Formeln und Prinzipien liegen, die allen Ereignissen zugrunde liegen. Dort zu wirken, bedeutet, an der Wurzel der Realität selbst zu arbeiten.

Ich nenne das Realitätssteuerung. Es ist nicht bloß ein Konzept, sondern die zentrale Praxis, an der ich arbeite. Und das ist auch das, was Æterna als Feld eröffnen soll.

Wir leben in einer Zeit, die viele Krisen nennt. Manche sprechen von Endzeit. Für mich ist es vor allem Transformation. Krisen hat es viele gegeben, Katastrophen auch. Aber was wir jetzt erleben, geht tiefer. Es ist eine so grundlegende Veränderung, dass ich von einer Änderung der Realitätsbeschaffenheit spreche.

Realität selbst kann verschiedene Zustände annehmen. Man könnte es grob vergleichen mit den Aggregatzuständen eines Stoffes: fest, flüssig, gasförmig. So verhält es sich auch mit der Realität – nur dass die Bausteine nicht Wasser oder Moleküle sind, sondern: Information, Energie und Materie.

Diese drei Grundsubstanzen bilden in verschiedenen Zusammensetzungen verschiedene Realitätsbeschaffenheiten. Man könnte sagen, das Universum kennt fünf Grundmuster – fünf mögliche Konstellationen dieser drei Substanzen. Jede dieser Konstellationen bringt eine eigene Epoche hervor.

So sprechen wir von Mu, Lemuria, Atlantis, Eden – nicht, weil das bloß Kulturen oder Reiche waren, sondern weil dort andere Realitätsbeschaffenheiten herrschten. Andere Naturgesetze, andere Parameter, andere Möglichkeiten. In manchen Realitäten war es leichter zu levitieren oder sich zu teleportieren. Solche Fähigkeiten gehörten dort zum Normalen – und sie werden wiederkommen.

Das Ganze folgt einem Rhythmus. Es ist nicht chaotisch, sondern geordnet. Realität verändert sich in Zyklen, wie ein großes kosmisches Gesetz. Wir stehen heute an einem Übergang, und dieser Übergang betrifft alles: den Planeten, den Menschen, die Naturgesetze selbst.

Auch die Naturgesetze sind nicht ewig unveränderlich. Die Wissenschaft sagt: Raum und Zeit gelten überall gleich, und sie galten schon immer so. Aber das ist nur ein Axiom, eine Behauptung. In Wahrheit sind auch die Naturgesetze wandelbar. Sie sind nicht absolut, sondern Teil der Realitätsbeschaffenheit. Sie können sich verändern – und sie können sogar umgestaltet werden durch bewusstes Eingreifen.

Man könnte sie vergleichen mit einem Betriebssystem. Sie sind die Matrix-Ebene der Wirklichkeit. Und wie ein Betriebssystem lassen sie sich überschreiben, neu schreiben, umprogrammieren. Manche Wesen und Bewusstseinskräfte tun genau das.

Damit sind wir bei einem der entscheidendsten Punkte: Zeit.

Wir sind gewohnt, Zeit linear zu verstehen – so wie Newton sie beschrieb: ein gleichförmiger, eigenschaftsloser Fluss, von der Vergangenheit in die Zukunft. Aber das stimmt nicht. Zeit ist komplexer.

Andere Kulturen und Philosophien haben das erkannt. Sie sprachen von zyklischer Zeit, von Rhythmen, von Wiederkehr. Man kann es sich vorstellen wie eine Spirale, nicht nur wie eine Linie. Zeit ist Fluss und Rhythmus zugleich.

Ein besonders hilfreiches Modell ist das des Torus:
In der Mitte liegt die Gegenwart – der Brennpunkt, wo Realität materialisiert. Von unten strömt die Vergangenheit hinein, verarbeitet und ausgeschieden, manches kehrt in veränderter Form zurück. Von oben strömt die Zukunft herein – nicht alles, sondern nur das, was anschlussfähig ist, Prinzipien, Ereignisse, die sich nutzen lassen.

So gesehen fließt Zeit aus der Zukunft durch die Gegenwart in die Vergangenheit – nicht umgekehrt. Gegenwart ist nicht nur Folge der Vergangenheit, sondern ebenso geprägt durch die Zukunft. Ereignisse geschehen nicht nur „weil“, sondern auch „wozu“.

Viele Menschen spüren, dass die Zeit schneller läuft. Manche erklären das biologisch – mit dem Alter vergeht die Zeit subjektiv schneller. Aber dieses Gefühl haben längst nicht nur Alte. Auch Junge berichten davon. Und wenn viele Menschen dieses Gefühl teilen, dann ist es Teil der Realität selbst. Denn Wahrnehmung ist nicht nur ein Anhängsel, sie ist ein Teil der Wirklichkeit. Ohne Wahrnehmung gäbe es keine Realität. Wenn Menschen sagen: „Die Zeit läuft schneller“, dann läuft sie für sie schneller.

Damit sind wir schon beim kollektiven Feld. Realität ist nicht bloß meine Vorstellung oder deine Vorstellung. Es gibt ein gemeinsames Bewusstseinsfeld, das Philosophen wie Vernadskij „Noosphäre“ nannten. Darin fließt zusammen, was Menschheit, Planet, Natur und andere Wesenheiten denken, fühlen, erfahren. Dieses Feld ist nicht nur abstrakt, sondern real – ein lokales Bewusstseinsfeld um die Erde. Man kann es auch als einen großen Egregor verstehen, den Welt-Egregor, in dem alles gespeichert ist und wirkt.

Und in diesem Feld bewegen wir uns.

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Man kann fragen: Ist diese Welt ein Gefängnis oder eine Schule? Die Antwort ist: beides – und noch vieles mehr. Für den einen ist sie Grundschule, für den anderen Universität, für den dritten Strafanstalt, für den vierten Sanatorium. Alles ist da. Aber was sie vor allem ist: eine große Chance. Durch Inkarnationen zu wachsen, reifer zu werden, schöpferisch zu handeln. Es ist kein Paradies – aber auch Paradies ist enthalten. Hölle und Himmel existieren nebeneinander.

Wer aber kontrolliert den Hyperraum? Die Antwort: alle ein Stück weit. Manche mehr, manche weniger. Der Hyperraum ist kein geordnetes Reich mit einem Herrscher, sondern eher wie ein Dschungel. Und wie im Dschungel gibt es Tiere, die dominieren: Löwen, Tiger, Elefanten, Büffel. So gibt es auch im Hyperraum Wesenheiten, die stärker wirken als andere. Manche sind zuhause im oberen Bereich, manche im unteren. Sie haben größeren Einfluss, weil sie dort beheimatet sind. Der Mensch dagegen, inkarniert in dieser verdichteten Realität, ist meist zu sehr auf das Materielle fixiert und vernachlässigt den Hyperraum. Darum wirken dort andere Kräfte.

Der Hyperraum selbst ist aber nicht nur eine einzige Ebene, sondern gestaffelt. In alten arischen Bildern gibt es den Weltenbaum: in der Mitte Midgard, unsere materielle Welt. Darüber Asgard – Vanaheim – Álfheim. Darunter Jötunheim – Svartálfheim/Nidavellir – Helheim – Niflheim – Muspellheim. Verschiedene Ebenen, verschiedene Kräfte. In jeder Sphäre haben andere Wesenheiten größere Macht. So gesehen ist der Hyperraum multiple – und mit multiplen Kräften besetzt.

Wir leben in einer spannenden Realität. Und wir können sie beeinflussen – doch nur, wenn wir verstehen, dass sie nicht auf das beschränkt ist, was wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen. Jeder kennt Geschichten von Schutzengeln, viele haben schon einmal gespürt, wie sie in letzter Sekunde bewahrt wurden. Selbst Naturwissenschaftler, die sonst alles abstreiten, erzählen manchmal, dass sie gerettet wurden – und wie sollten sie das erklären, wenn nicht durch ein Eingreifen jenseits des Sichtbaren?

Mit den Schutzengeln ist es aber so: Das sind nicht einfach nette Figuren mit Flügeln. Engel, wörtlich „Angelos“, sind Boten Erzengel sind die Bosse der Engel. Es gibt viele Arten von Wesen im oberen Hyperraum: Seraphim, Cherubim, Throne, Dynamis, Exusiai, Luzi. Unterschiedliche Hierarchien, unterschiedliche „Spezies“ des Geistigen. Ich nenne sie lieber Eole, um sie von dem verengten Begriff Engel abzugrenzen. Jede dieser Wesenheiten hat ihr Wissen, ihre Perspektive – aber das heißt nicht, dass es automatisch für Menschen verständlich oder nützlich ist. Vieles ist schräg aus unserer Sicht, manches sogar schädlich, auch ohne böse Absicht.

So wie wir Menschen nicht alles nachvollziehen können, was im oberen und unteren Hyperraum läuft, so können diese Wesenheiten nicht einfach eins zu eins Ratschläge geben, die für uns wirklich passen. Nimm den Vergleich: Stell dir vor, du würdest Tieren erklären wollen, wie sie zu leben haben. Oder du willst für Feen, Zwerge oder Waldgeister Vorschriften machen. Es wäre absurd. Genau so funktioniert es, wenn Wesen aus anderen Ebenen meinen, uns ihre Perspektive weiterzugeben. Es kann hilfreich sein, aber oft ist es nicht kompatibel. Und dazu kommen Übersetzungsfehler, weil jeder Mensch nur aus seiner Sicht wahrnimmt, was er empfängt.

Darum arbeite ich anders. Ich sage klar: Mein Wissen kommt nicht von außen durch ein fremdes Channeling. Ich will keine „Durchsagen“ von Instanzen weitergeben, wo man dann glauben muss oder nicht. Ich verbürge mich für das, was ich sage, weil es aus meiner Arbeit kommt. Alles andere wäre ein „friss oder stirb“. Und genau das will ich vermeiden. Denn jeder soll Verantwortung für das tragen, was er sagt.

Verantwortung ist der Schlüssel. Ohne sie gibt es kein Weiterkommen. Verantwortung für das, was man sagt, tut, denkt. Und diese Verantwortung reicht weiter, als viele ahnen. Denn auch die Wesenheiten, mit denen wir in Berührung kommen, färben unser Wissen mit.

Ich habe seit 2016 Runterladungen in der Wildnis. Wenn ich draußen bin, fern von allem, dann öffnen sich diese Informationsströme. Aber Information ist noch nicht Wissen. Information ist wie Rohmaterial, wie Holz oder Steine. Wissen entsteht erst, wenn man daraus etwas baut – ein Haus, eine Struktur. Das heißt: Information wird erst durch Formung, Kontext und Verknüpfung zu Wissen. Das ist Arbeit.

Es gibt Menschen, die sind mehr Empfänger. Sie übertragen, was kommt, und stellen es anderen zur Verfügung. Ich arbeite anders: Ich setze Informationen in Zusammenhänge, ich forme daraus Wissen, das kommunizierbar ist. Und dieser Prozess geschieht oft im Gespräch. Nicht vorher im stillen Kämmerlein, sondern im Austausch. Denn Wissen ist kommunikativer Natur. Es entsteht im Fluss, im Austausch, im Zusammenwirken.

Man könnte das „Direktwissen“ nennen. Es ist nicht Hellsehen oder Hellhören, sondern eher ein Hellwissen. Informationen werden aufgenommen, aber das Wissen entsteht erst durch die Formung. Das ist anstrengend, das ist Arbeit, aber genau darin liegt Authentizität.

Das Entscheidende ist: Ich verbürge mich dafür. Es ist meins. Es kommt von mir. Nicht blind durchgeleitet, nicht von einer fremden Instanz. Das ist mein Prinzip, und ich halte daran fest.

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Meine Runterladungen geschehen immer dann, wenn ich für längere Zeit allein in der Natur bin. Nicht in der Stadt, nicht vor einem Bildschirm, nicht inmitten von Ablenkungen – sondern draußen, im Nichts, im Wald, fern von der Zivilisation. 2016 begann das, als ich mich zum ersten Mal für längere Zeit in die Wildnis zurückzog. Sechs Jahre lang lebte ich im Tipi, hoch in den Bergen Spaniens, mit fünfzehn Katzen. Dort, in der Hitze des Sommers und der Kälte der Winter, begannen die ersten Runterladungen.

Das war kein einmaliger Schlag, sondern ein Prozess, der bis heute anhält. Jedes Mal, wenn ich in die Stille gehe, wenn ich weit genug draußen bin, öffnet sich etwas. Es kommen Ströme von Information, die nichts mit dem üblichen „Lesen“ oder „Hören“ zu tun haben. Sie sind wie komprimierte Dateien, die sich nach und nach entpacken. Nicht sofort, nicht auf einmal, sondern Stück für Stück, in dem Maß, wie ich bereit bin.

Aber wichtig ist: Diese Runterladungen sind keine fertigen Wahrheiten. Sie sind rohe Information. So wie Holzstämme, die man schlägt, oder Steine, die man aus dem Berg bricht. Aus Holz und Stein allein entsteht noch kein Haus. Erst wenn man sie bearbeitet, zusammenfügt, eine Form gibt, entsteht etwas Nutzbares. Genauso ist es mit Information.

Wissen ist mehr als Information. Wissen bedeutet Formung. Wissen bedeutet, Information in Zusammenhänge zu bringen, sie in Sprache zu fassen, sie so zu gestalten, dass andere sie verstehen können. Das ist keine automatische Übertragung, sondern ein schöpferischer Akt.

Und dieser Akt geschieht nicht allein. Er geschieht oft im Gespräch, im Austausch. Denn Wissen ist kommunikativer Natur. Es wird geboren, wenn zwei oder mehr miteinander sprechen, wenn Fragen gestellt und Antworten gegeben werden, wenn Reibung entsteht. In dieser Spannung formt sich Wissen.

Darum sage ich auch: Information allein genügt nicht. Channelings, Durchgaben, automatische Botschaften – all das sind bloße Informationsfragmente. Ich aber verbürge mich für das, was ich sage. Weil es durch mich geformt ist, durch meine Verantwortung, meine Ethik. Das unterscheidet Wissen von bloßer Information.

Und es unterscheidet auch Wahrheit von bloßem Gerede.

Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem viele Menschen spüren: Die Realität verändert sich. Immer öfter häufen sich Synchronizitäten. Man denkt an jemanden – und er ruft an. Man überlegt etwas – und kurze Zeit später begegnet einem genau das Thema. Ereignisse verdichten sich, als ob eine unsichtbare Hand sie fügt.

Das ist kein Zufall. Das ist Ausdruck der veränderten Realitätsbeschaffenheit. Wir treten in ein magisches Zeitalter ein. Nicht Magie im Sinne von Harry-Potter-Kulissen, sondern Magie als eine Wirkweise, in der Gedanken, Gefühle, Intentionen schneller Realität werden.

Manche erleben das schon heute, andere spüren es am Horizont. Die Grenze zwischen innen und außen wird dünner. Der Schleier lüftet sich. Realität zeigt ihre magische Qualität.

Ein Beispiel: In Gemeinschaften, wenn Menschen sich treffen und in Resonanz gehen, verstärkt sich dieser Effekt. Wenn wir uns in Kreisen versammeln, an alten Bäumen, in der Natur, und zusammen singen, tönen, beten, dann geschieht etwas. Es ist nicht nur ein schönes Miteinander, sondern ein Resonanzfeld. Aus Stimmen, Gedanken und Herzen entsteht eine Kraft, die mehr ist als die Summe der Einzelnen.

Das ist Netzwerkbewusstsein. Wenn viele auf derselben Frequenz schwingen, entsteht ein Feld, das größer ist als jeder Einzelne. Dieses Feld ist real. Es trägt. Es schützt. Es verstärkt.

Und so entstehen Egregore.

Ein Egregor ist eine geistige Wesenheit, die aus kollektiver Aufmerksamkeit, Hingabe und Energie geboren wird. Jede Nation, jede Religion, jede Partei, jedes Unternehmen, sogar Produkte wie Coca-Cola – sie alle haben ihren Egregor. Das ist keine Metapher, sondern eine Realität im Hyperraum.

Die meisten Egregore entstehen unbewusst. Menschen schenken ihnen Aufmerksamkeit, Emotionen, Energie – und irgendwann existiert etwas Eigenständiges, das weiterwirkt. Aber wir können Egregore auch bewusst erschaffen.

Genau das ist der Sinn von Æterna: Ein bewusst geborener Egregor, getragen von einer Stammesgemeinschaft, die weiß, dass sie mitten in einer Zeitenwende steht. Dieser Egregor ist nicht nur Symbol, sondern lebendig. Er wirkt zurück auf die Menschen, die ihn erschaffen haben. Er verstärkt ihre Kraft, er hält sie zusammen, er beschützt sie.

Das ist der Unterschied zwischen bloßen Ideen und lebendiger Wirklichkeit: Ein Egregor lebt.

Doch mit dieser Kraft kommt auch Verantwortung. Denn wie bei allem gibt es nicht nur lichtvolle, sondern auch dunkle Egregore. Ganze Systeme – Religionen, Staaten, Konzerne – haben parasitäre Egregore erschaffen, die von den Menschen zehren, anstatt sie zu nähren.

Darum müssen wir genau wissen, was wir tun. Verantwortung heißt: Wir tragen die Folgen für das, was wir erschaffen – auch im Unsichtbaren.

Die neue Zeit bringt uns diese Verantwortung zurück. Denn je dünner der Schleier zwischen innen und außen wird, desto unmittelbarer wirken Gedanken, Gefühle, Intentionen. Magie ist nichts anderes als die Einwirkung auf die Realität über den Hyperraum. Sie war immer da. Aber jetzt kehrt sie sichtbar zurück.

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Das bedeutet auch: Wir müssen uns mit dem Dunklen auseinandersetzen. Mit dem, was man das Böse nennt. Denn so wie es lichtvolle Kräfte gibt, gibt es auch parasitäre. Wesenheiten, die nicht erschaffen, sondern zehren. Sie leben von Angst, Hass, Misstrauen, von der Energie, die Menschen in diesen Zuständen produzieren.

Das sind keine Märchen. Jeder kennt die Erfahrung: Wenn man in Angst ist, fühlt es sich an, als würde einem die Kraft entzogen. Als würde man ausgesaugt. Angst lähmt, Hass verengt, Neid zerstört. All diese Zustände sind nicht nur psychisch, sie sind auch energetisch real. Und dort setzen die Parasiten an. Sie fressen nicht unseren Körper, sondern unsere seelische Energie.

Man kann sie mit Schmarotzern vergleichen, mit Zecken, mit Blutegeln. Nur dass sie nicht am Körper hängen, sondern im Feld. Darum ist es so wichtig, dass wir verstehen, wie Realität funktioniert – und dass wir Verantwortung übernehmen für das, was wir denken, fühlen, nähren.

Wenn wir die dunklen Felder nähren, dann stärken wir die parasitären Egregore. Wenn wir Angst, Hass und Neid verstärken, dann halten wir das System am Laufen, das uns aussaugt. Das ist der Grund, warum so viele Religionen und Systeme seit Jahrtausenden auf Schuld, Angst und Strafe gebaut sind: weil sie genau davon leben.

Das ist die eigentliche Matrix: ein energetisches System, das uns klein hält, um sich von unserer Energie zu ernähren.

Doch das Neue, das jetzt entsteht, hat eine andere Basis. Es braucht eine Ethik. Regeln, die nicht von außen auferlegt sind, sondern aus Einsicht kommen. Eine neue Ethik, die nicht auf Gehorsam basiert, sondern auf Klarheit.

Denn auch das gehört zur Verantwortung: Magie, Realitätssteuerung, Egregore – all das ist machtvoll. Aber Macht ohne Ethik wird zur Gefahr. Darum ist Ethik das Fundament. Nicht als Zwang, sondern als freiwillige Klarheit.

Diese Ethik bedeutet: keine Manipulation, kein parasitäres Handeln, kein Spiel mit Angst. Sondern Wahrhaftigkeit, Respekt vor dem Leben, Verantwortung für jede Handlung – sichtbar und unsichtbar.

Das ist der Prüfstein der neuen Zeit. Wer diese Ethik nicht lebt, wird nicht tragen können, was kommt. Denn die Realität selbst wird transparenter. Alles tritt schneller zutage. Lügen zerfallen, Masken fallen, Täuschungen halten nicht mehr.

Wir gehen in eine Zeit, in der alles offenbar wird. Und genau darin liegt die Chance. Denn was wahr ist, bleibt bestehen. Was falsch ist, zerbricht.

Deshalb ist Æterna nicht nur ein Name, sondern ein Programm. Æterna bedeutet: das Ewige, das Dauerhafte, das, was Bestand hat. Es steht für eine Stammesgemeinschaft, die nicht auf Angst gebaut ist, sondern auf Vertrauen. Nicht auf Schuld, sondern auf Verantwortung. Nicht auf Parasitismus, sondern auf schöpferischem Geben.

Das ist keine kleine Aufgabe. Es ist eine Arbeit an der Wurzel der Realität. Aber sie ist nötig. Denn nur so kann sich das Neue durchsetzen – gegen alles, was uns schwächt, klein hält oder aussaugt.

Wir leben in einer Zeitenwende. Die Schleier lüften sich. Die dunklen Felder entlarven sich. Und zugleich öffnet sich die Möglichkeit, eine neue Wirklichkeit zu erschaffen.

Æterna ist ein Anfang dafür. Noch allein, noch im Aufbau, noch als Keim im Netz. Aber daraus kann ein Feld entstehen, ein Egregor, eine Stammesgemeinschaft, die trägt. Eine Gemeinschaft, die weiß, dass Realität formbar ist – und die den Mut hat, sie zu gestalten.

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Wir stehen also an einem Punkt, den man mit vielen Worten beschreiben könnte: Krise, Endzeit, Katastrophe. Aber all das greift zu kurz. In Wahrheit sind wir mitten in einer Transformation, einer Wende der gesamten Realitätsbeschaffenheit.

Und diese Transformation fragt uns: Was erschafft ihr? Was erschaffst du?
Sie fragt nicht, was wir glauben oder predigen, sondern was wir konkret ins Feld setzen.

Wir haben die Wahl: weiter Energie geben an Angst, Hass, Neid – und damit die parasitären Systeme am Leben halten. Oder aber Verantwortung übernehmen und das Neue nähren.

Das Neue, das heißt: Vertrauen statt Angst. Wahrheit statt Täuschung. Verantwortung statt Schuld. Gemeinschaft statt Vereinzelung.

Doch eine Gemeinschaft gründet sich nicht von allein. Sie muss geboren werden. Darum ist Æterna eine bewusste Entscheidung. Eine Entscheidung, nicht länger nur Zuschauer zu sein, sondern Mitgestalter.

Æterna ist kein fertiger Tempel, kein Palast, keine Großstruktur. Es ist der erste Stein. Noch allein gelegt, noch unscheinbar, aber gesetzt. Er markiert eine Möglichkeit, an dem etwas wachsen kann: eine Stammesgemeinschaft, ein Heilungsbiotop, ein Feld, das trägt.

Und dieses Feld ist mehr als ein Traum. Es ist der Same eines Egregors, der geboren wird. Ein Egregor, der nicht saugt, sondern nährt. Der nicht täuscht, sondern schützt. Der nicht knechtet, sondern befreit.

Wir haben in dieser Zeit eine einzigartige Möglichkeit. Weil die Realität selbst durchlässiger wird, weil die Masken fallen, weil das Dunkle sich entlarvt. Alles kommt ans Licht. Und in diesem Licht wird sichtbar, wer wir sind, was wir tragen, und wozu wir hier sind.

Das ist keine kleine Aufgabe. Aber es ist genau die Aufgabe dieser Epoche. Die Erde ist ein Prüfplanet – und die Prüfung ist jetzt.

Æterna ist meine Antwort darauf. Kein fertiges System, kein geschlossenes Dogma. Sondern ein Anfang. Ein Weg, auf dem andere mitgehen können, wenn sie wollen. Ein Samen, der wachsen kann, wenn genug Menschen ihn nähren.

Und dieser Samen trägt einen Namen: Æterna.
Die Ewigkeit, die bleibt, wenn alles Vorübergehende vergeht.

Weltliche, Grüsse,

Mikjáll CernunnosGeneratioNature

Mikjáll Cernunnos - GeneratioNature-Æterna